Andrea Wittmann
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FW Traunreut – Online Stammtisch über Ehrenamt

April 30

Bundestagskandidatin der FREIEN WÄHLER zu Gast in Traunreut
Andrea Wittmann sprach am Traunreuter FW-Onlinestammtisch
Traunreut. Während der Coronapandemie sind, wie viele andere Dinge, auch Präsenzveranstaltungen der politischen Gruppierungen derzeit nicht möglich. Aus diesem Grund führen die FREIEN WÄHLER Traunreut seit einem knappen Jahr am letzten Freitag jedes Monats ihren FW- Onlinestammtisch durch, um die Mitglieder und Interessenten auf dem Laufenden über kommunalpolitische Themen und Vereinsangelegenheiten zu halten.
Initiator der Veranstaltungsreihe ist der Vorsitzende der Stadtratsfraktion, Konrad Unterstein. Er freute sich bei der jüngsten virtuellen Zusammenkunft, Andrea Wittmann – Bundestagskandidatin für die Freien Wähler Kreisvereinigungen Traunstein und Berchtesgadener Land, begrüßen zu dürfen.
In ihrer Vorstellung ging die 48-Jährige Truchtlachingerin auf Ihre Motivation zur Kandidatur ein. Sie sei besonders stolz darauf, für die FREIEN WÄHLER kandidieren zu dürfen und möchte die Politik der Mitte, für die die FREIEN WÄHLER eintreten, aus voller Überzeugung mitgestalten. Gruppierungen aus dem linken und rechten Rand dürfe man keinen Platz bieten fügte sie hinzu. Des Weiteren ist sie vom FW- Bundestagswahlprogramm, welches bereits im Internet einsehbar ist, überzeugt und sieht hier viele gute Ansätze für unser Land um die bedrohliche Lage zu überwinden. Andrea Wittmann sieht auf alle Fälle unsere Generation in der Pflicht, die Finanzpolitik, Wirtschaftspolitik, Familienpolitik und Umweltpolitik in Einklang zu bringen. Unser heutiges Handeln darf nicht auf Kosten unserer nächsten Generation, unserer Kinder, gehen. Hierfür möchte sie unbedingt Verantwortung übernehmen. Beruflich ist Andrea Wittmann Touristikfachwirtin und Dipl. Kirchenmusikerin sowie Biersommelière und arbeitet in einer Brauerei und ist im Pfarrverband Seeon-Seebruck-Truchtlaching für die Kirchenmusik zuständig. Als Mutter dreier großer Kinder liegt ihr auch das Familienleben am Herzen.
Zum Schwerpunktthema des Abends, die Stärkung des Ehrenamts, leitete Unterstein in seinem Grußwort ein. Er betonte, dass auf der Homepage der Stadt Traunreut 108 Vereine aufgelistet seien, die allesamt großartige ehrenamtliche Arbeit leisten.
Angefangen bei den Kirchen und der Tafel bis hin zum Brand- und Katastrophenschutz sowie den Rettungsdiensten. Ebenso zähle auch die Kommunalpolitik in den Ehrenamtsbereich. Weiter in der Aufzählung nannte er den wichtigen Dienst beim Hospiz und in der Flüchtlingshilfe. Auch im Sport werde hervorragende Arbeit geleistet, genauso in der Kultur, Musik und Brauchtumspflege. Unterstein stellte heraus, dass das Ehrenamt das Rückgrat unserer Gesellschaft sei, denn hier werde ein großer Beitrag des täglichen reibungslosen Zusammenlebens geleistet.
Andrea Wittmann pflichtete ihrem Vorredner bei und nannte die ehrenamtliche Arbeit als wichtige Stütze durch die unsere Gesellschaft geprägt und zusammengehalten werde.
Sie stellte jedoch fest, dass es immer schwieriger für die Organisationen, Einrichtungen und Vereine werde Nachwuchs zu generieren. Die Bereitschaft neben den Anforderungen im Beruf sich noch in den Dienst der Gesellschaft zu stellen, habe spürbar abgenommen.
Aus diesen Grund macht sich Wittmann für die Stärkung des Ehrenamts stark, um den Fortbestand zu sichern und Anreize für ein Engagement zu schaffen.
Als erste konkrete Maßnahme nannte die Bundestagskandidatin den Schutz der Ehrenamtlichen vor überzogener Bürokratie. Niemand dürfe auf Grund seiner Tätigkeit sauer laufen. Auch bei der Anerkennung für langjährige Engagements muss man etwas unternehmen. Sie forderte die Anpassung der steuerlichen Ehrenamtspauschale sowie zusätzliche Rentenpunkte als Honorierung für das Geleistete.
Des Weiteren sieht sie auch bei der Unterstützung für die Vereinsarbeit Handlungsbedarf durch den Staat. In einer Anlaufstelle wie einer Ehrenamtsagentur könnten hauptamtliche Kräfte ihre ehrenamtlichen Kollegen bei administrativen Aufgaben entlasten. So könnte man Fördermittel, rechtliche Fragen, den Datenschutz oder die Digitalisierung an solchen Stellen bündeln und bearbeiten.
Die zahlreichen Wortmeldungen in der anschließenden Diskussion zeugten davon, dass das Thema Ehrenamt unter den Nägeln brennt. So forderte zum Beispiel Adolf Trenker eine Öffnungsperspektive für den Jugendsport zu schaffen. Er befürchte, dass durch den aktuellen Zustand viele Mitgliedschaften wegbrechen werden und so Schäden für unsere Vereine die Folgen seien.
Wittmann begegnete ihm, dass sie die sozialen Kontakte gerade bei Kindern und Jugendlichen für absolut wichtig halte und sie sich für eine Öffnungsperspektive mit der Landtagsfraktion in Verbindung setzen werde.
Zum Abschluss ergriff der Ortsvorsitzende, Kai-Holger Seidel, das Wort. Er dankte Andrea Wittmann für Ihr Engagement und wünschte ihr für die Bundestagskandidatur viel Erfolg. Er überreichte ihr sogar einen virtuellen Blumenstrauß zum Dank für den aufschlussreichen Abend und die gute Diskussion.

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Date:
April 30